Bemusterung

So wir sind zurück von unserer Bemusterung und ich möchte euch ein wenig davon erzählen. 

 

Die Anreise war am 01.10.2012 und wir haben uns dazu entschieden Zwischenstops in Frankfurt am Main und Köln einzulegen um die Städte ein wenig zu erkunden. Beide Städte sind wirklich sehenswert und es hat sich gelohnt. 

 

Anschließend sind wir nach Hückelhoven gefahren und haben unser Hotel auch sofort gefunden. Dort haben wir eingecheckt und sind anschließend im Hotel noch Essen gegangen. Olaf hatte sich ein Schnitzel mit Rahmsoße und Pommes bestellt. Bei mir gab es Kartoffelpuffer mit Pfifferlingen und Käse überbacken. Dazu gab es bei uns beiden einen tollen Salat. Das Essen war ein Traum, richtig lecker und die Portionen waren richtig groß. Erst hatten wir ein wenig Angst vor den Hohen Preisen des Essens, aber es hat sich gelohnt. Anschließend sind wir auch schon tot ins Bett gefallen, aber die Nacht war leider der Horror pur. Das Hotel war total hellhörig und die Matrazen viel zu weich. Ich hatte am nächsten Morgen das Gefühl, gar nicht geschlafen zu haben und war dementsprechend auch total gerädert. Das Frühstück war völlig ausreichend und hat gut geschmeckt. Danach haben wir ausgecheckt und sind zum Bemusterungszentrum gefahren. 

 

Dort angekommen hat uns ein netter Herr in Empfang genommen und wir haben erst mal durchgesprochen, was auf uns zukommt. Die Bemusterung ist in zwei Teile untergliedert. Einen Pflichtteil und einen freiwilligen Teil. Angefangen haben wir logischerweise mit dem Pflichtteil. Dazu gehörten die Dachziegel, die Haustür, die Treppe, die äußeren Holzteile und die Fassadenfarbe. Die Fassadenfarbe gehörte nur in unserem Fall dazu, da unser Architekt leider falsche Informationen von massa hatte und uns mitgeteilt hatte, dass wir die Farbe bei der Bemusterung aussuchen können. massa hat nach einigem hin und her dann doch die Bemusterung im Zentrum genehmigt, aber nur bei uns. 

 

Danach kam der freiwillige Teil. Zuerst haben wir uns die Fensterbänke ausgesucht. Die waren bei uns immer ein schwieriges Thema, aber vor Ort ging es dann doch ganz schnell und wir haben eine schöne Fensterbank gefunden. 

Anschließend wurden wir zu den Innentüren geführt. Auch dort konnten wir uns schnell für eine relativ helle Tür mit einem leichten Muster entscheiden. In der Küche haben wir uns für Glastüren entschieden, die mit Gewürzen und Dingen aus dem Themengebiet Küche bedruckt sind. 

Nach einem Gebäudewechsel haben wir uns die Fliesen für das EG ausgesucht und sind dann wieder ins Hauptgebäude zurück gegangen. Dort haben wir uns dann für Laminatböden im Schlafzimmer sowie in den Kinderzimmern entschieden. 

Für das WC und das Bad mussten wir nochmals in das Nebengebäude. Dort gab es für uns aber nicht viel zu sehen. Die Standardeinrichtung hat uns nicht gefallen und der Rest war entweder zu teuer oder auch nicht nach unserem Geschmack. Also haben wir uns nur die Boden- und Wandfliesen ausgesucht und sind dann wieder ins Hauptgebäude gegangen. Dort haben wir uns für eine ebenerdige Dusche, die Duschwand inkl. Armatur und eine Badewanne entschieden. Den Rest werden wir seperat erwerben. 

 

Anschließend wurden wir in die Pause geschickt. Nachdem wir endlich eine Bank gefunden hatten um Geld abzuheben wollten wir ins nahe McDonalds fahren. Dort gab es die Süß-Sauere Sauce nicht, wie hier üblich, im Tausch gegen Ketchup, was ja auch noch verständlich ist, als wir dann jedoch unser Spezi mit der Begründung "Wir können nicht mischen." auch nicht bekommen hätten, sind wir wieder gegangen und haben uns im Kaufland ein wenig Proviant geholt. 

 

Nach der Pause mussten wir noch eine gefühlte Ewigkeit im Bemusterungszentrum warten, da es einiges an Komplikationen gab. Eine Fliese war nicht eingepflegt und der Preis musst erst angefragt werden, die Sache mit der Fassade musste noch geklärt werden, etc. 

 

Als wir dann endlich alle Unterlagen und den Kaufvertrag vor uns liegen hatten kam der nächste Schock. Die Bemusterungsfirma behält sich vor nach 4 Monaten die Preise anzuheben, falls sie sich verändert haben, wenn man die Ware noch nicht abgerufen hat. Das konnten wir so natürlich nicht unterschreiben und auch viele andere Kunden von massa werden das so nicht unterschreiben können. Also musste das auch noch geklärt werden und wir haben tatsächlich eine Verlängerung auf 12 Monate erhalten. Damit können wir auch wirklich gut leben. 

 

Nachdem alles unterschrieben war haben wir uns auf dem Weg nach Hause gemacht. Auf den ersten Kilometern ist uns gleiche eine Taube ins Auto geflogen. Sie ist auf der Windschutzscheibe gelandet und war auch sofort tot. Danach hat uns das Navi von der Autobahn runter geleitet um einen Stau zu umfahren. Wir sind eine ganze Zeit lang am Rhein entlang gefahren und es war eine herrliche Landschaft. Leider hat uns das dann aber auch mindestens 30 Minuten Zeit gekostet, denn der angebliche Stau war überhaupt kein Stau. Gegen 23 Uhr waren wir dann wieder Zuhause und sind hundemüde nur noch ins Bett gefallen. Olaf musste am nächsten Morgen schon wieder arbeiten, ich war jedoch sehr froh, dass Feiertag war und ich noch einen Tag zum ausspannen hatte. 

Eine unbekannte Telefonnummer - 09.10.2012

Gestern als ich nach Hause gekommen bin hat unser Telefon geblinkt. Ein Anruf in Abwesenheit. Leider kannte ich die Nummer nicht und es hatte niemand auf den AB gesprochen. Nach kurzem "googlen" stand fest, es war das Landratsamt. Was das wohl wollte? 

 

Heute morgen hat Olaf dort angerufen. Es ging darum, ob der Kamin bei uns fehlt und welche Heizung wir einbauen, bzw. die groß diese ist. Der Herr hat sich gestern all diese Informationen aber schon von unserem Architekten bzw. massa geholt und ist durch mit der technischen Prüfung. Eigentlich dürfte nun nichts mehr schief gehen und wir den genehmigten Bauantrag bis Ende des Monats vorliegen haben. Somit sind wir wieder einen kleinen Schritt weiter. 

Bauantrag genehmigt - Vorgespräch Bodenplatte

Am Samstag, den 13.10.2012, klingelte es an unserer Haustür. Der Postbote hatte ein Einschreiben für uns. Die Baugenehmigung ist da. Es wurde alles so genehmigt, wie wir es wollten und wir müssen nichts ändern. 

 

Letzte Woche hat Olaf auch noch einen Anruf erhalten. Es war die Firma, die die Bodenplatte herstellt. Am Freitag den 19.10.2012 haben wir unser Vorgespräch für die Bodenplatte. 

Tag um Tag nur Post

Kurz nach der Baugenehmigung kam auch schon die Rechnung. Da wir nur leicht von der Breite des Erkers abweichen, mussten wir dafür eine Extragebühr begleichen. Diese betrug ca. 50€. Also noch in einem verständlichem Rahmen.

Zum Vergleich gegenüber anderen, ist unsere Rechnung wohl sehr gering ausgefallen.

 

Am 17.10.2012 kam dann auch noch Post von einer Firma Namens enertec. Hmm, was das wohl war. Bestellt haben wir nichts. Aber einfach mal aufmachen.

Zwei Ausfertigungen von unserem Energieausweis und Energiebedarfsausweis.

In diesen Anlagen, die ca. 30 Seiten stark sind, kann ich ungefähr 10 Seiten als nützlich, für mich, betrachten.

Der Rest ist wohl für Architekten, Ingeneure usw. sinnvoll.

Aber eines konnte ich herauslesen, unser Haus darf einen maximal zulässigen Jahres-Primärenergiebedarf von 84,9 kWh/m²a nach EnEV und 59,4 kWh/m²a nach Kfw 70 nicht überschreiten. Wir liegen mit einem Verhältniss von 32,2% besser als ein Neubau. Auch die anderen Werte wie, Transmissionswärmeverlust usw. hören sich recht ordentlich an. Klar kann man immer besser bauen, aber das kostet dann auch wieder eine Stange Geld.

 

Aber nicht nur andere haben uns Post geschickt, auch wir haben vieles fertig gemacht. Z.B. die Nachweise des Eigenkapitals an die Bank. Ganz wichtig, die Abtretungserklärung von masshaus, zur Sicherung des Kaufpreises von der Bank an massahaus, haben wir ebenfalls abgeschickt. Dies ist ein wichtiger Punkt, den die massahausbauer nicht vergessen sollten. Denn ohne diese Erklärung (Verpfändung) wird massahaus aus Schutzgründen für das Haus nicht in Produktion gehen.

 

Und nun..., mit der Post sind nun zwei Ordner schon randvoll, so das wir wohl den dritten Ordner schon für weiteres bereit legen können. :-)

Termin mit Bodenplattenbauer & Tiefbauer

Am 19.10 haben wir uns unter dem Einfluss von Erkältungserscheinungen an die frische Luft gewagt. Dies haben wir auch gleich so genutzt, dass wir uns mit dem Tief- und dem Bodenplattenbauer am Grundstück getroffen haben.

Die Tief- und Bodenplattenbauer haben sich mit uns über das weitere Vorgehen unterhalten. Wo kommt was hin, wo ist dies und wo ist das........

Letztendlich waren wir schnell fertig und jeder weiß was er machen muss.

Wichtig: es wird ein Baustellenprotokoll ausgefüllt, das alles relevante und wichtige beinhaltet. Von da an muss sich daran gehalten werden und kann nur mit Genehmigung beider Partein abgeändert werden.

Auch die eigentlichen Pläne für die Bodenplatte werden nochmal besprochen, wo soll was hin, wie Leerrohre, Wasser, Strom, etc.

 

Aber es gibt noch ein kleines Problem zu beseitigen.

 

Auf unserem Grundstück stehen zur Zeit noch die ganzen Bauutensilien von den Erschließungsarbeiten. Diese müssten weg, damit wir im November anfangen können. Leider waren die Bauarbeiter mit ihren Sachen schon von einem anderen Grundstück zu unserem umgezogen, da der andere Bauherr eigentlich schon anfangen wollte. Bis heute ist dort aber noch nichts geschehen. Nun besteht die Aufgabe darin, das kostenfrei alles woanders hinzukarren. Ich habe natürlich bei der Gemeinde angerufen und mit dem zuständigen Herrn gesprochen. Er wird versuchen bis dahin alles weg zu kriegen.Aber er muss noch mit dem Bürgermeister reden, die Kosten für die Mehraufwendungen klären und und und....

Heißt für uns warten, warten und warten. 

Wir sind gespannt, ob alles reibungslos klappt, oder ob wir doch noch vor dem großen Anfang Probleme bekommen.

KEIN STROOOOOOMMMMMM

Es ist unglaublich.

Als norddeutscher Jung (zumindest so aufgewachsen) bin ich so einiges gewohnt. Aber mich an die bayrische Arbeitsweise zu gewöhnen fällt mir noch schwer. Alles geht im Schneckengang voran. Heißt aber auch, das die Arbeit meist ordentlich ausgeführt wird. Aber das was wir heute wieder erfahren mussten ist nicht zu glauben.

 

Schon beim bewerben des Grundstücks,  wurde uns gesagt, das das Baugebiet wohl Ende September fertig erschlossen sein wird. Für uns war das kein Problem, denn bis der ewige Papierkram abgeschlossen wird dauert es eh bis wir anfangen können. Nun haben wir alles vor uns liegen. Bis heute ist aber noch nicht alles fertig erschloßen. Aber das schlimmste ist, das immer wieder der Termin für das Abschließen der Erschließungsarbeiten verschoben wurde. Es hieß mal wieder Ende Oktober. Jetzt heißt es Ende November. Was kommt dann?

Das ganze würde noch keine Probleme darstellen. Wir würden nebenbei anfangen.

 

Aber wie die Überschrift schon lautet: KEIN STROM!!!!!

 

Heute erfuhr Denise von unserem Elektriker, das wir keinen Baustrom beantrgen können. Grund: Es liegt noch keine einzige Leitung im Baugebiet. Ledeglich die Leerrohre für die Kabel sind verlegt. Laut Aussage von E.ON besteht noch nicht einmal ein fiktiver Termin für die Erschließung des Stromnetzes. Eine Aussage stellte mir die Nackenhaare auf. Vielleicht wird es erst etwas im neuen Jahr. Uii Uii.

 

Erst werden ständig die Termine verschoben?! Dann wollen die Bauarbeiter der Erschließungsarbeiten nicht von unserem Grundstück runter?! Von Anfang an wurde zugesichert, das man Baustrom beziehen kann und nun belehrt uns E.ON eines besseren??!!

Ebenfalls um einen Stromanschluss zu beantragen, müssen wir der E.ON ein Datenblatt von der Wärmepumpe übermitteln. Warum? Meinen die, wir verbrauchen soviel wie eine Großstadt?

Das heißt wohl, das wir mindestens ein Aggregat hinstellen müssen. Jetzt muss ich mich wieder darum kümmern und sehen, das diese Unkosten kein großes Loch in unser Geldbeutel frisst.

Aber bis zum stellen des Hauses sollte dann wohl alles gelegt worden sein. Hoffen wir.

 

Wir sind gespannt, was wir in den nächsten Tagen herausbekommen. Das Telefon steht jedenfalls nicht still, ein Glück das wir eine Flatrate haben. :-) 

Offizieller Straßennahme

Schon am 13. September 2012 haben wir darüber berichtet, das wir in einem Artikel von der Internetseite Deining unseren Straßennamen ausmachen konnten.

 

Heute wurde mir schon einmal telefonisch bestätigt, das unsere Straße den Namen

Walter-Schimek-Straße trägt.

Auch unsere Hausnummer wurde schon festgelegt. Wir bekommen die Hausnummer 2.

 

Nun gut, jetzt liegt es daran allen am Bau beteiligten diesen Straßennamen noch durchzugeben. Das wird aber wohl der kleinere Verwaltungsakt sein.

massa will in Vorproduktion gehen

Gestern (22.10.2012) Nachmittag hat Olaf noch einen Anruf von massa erhalten. Es wurde nachgefragt, wann sie denn mit der Abtretungserklärung rechnen können. Diese haben wir am Freitag erst an die Bank geschickt. Wir sollen uns jetzt darum kümmern, dass massa diese Erklärung zügig erhält, denn sie wollen in Vorproduktion gehen. Für uns ist das gut, denn umso schneller steht unser Haus, aber jetzt heißt es erst mal wieder telefonieren. Die Bank erreichen und nachfragen, ob unser Schreiben angekommen ist und wann wir mit der Abtretungserklärung rechnen können. Wir verwalten uns echt noch zu Tode, bevor  das Haus überhaupt steht. 

Unsere Bank akzeptiert die Abtretungserklärung von massa nicht

Was ist geschehen?

 

massahaus benötigt ja die Abtretungserklärung, damit das Geld für das Haus von der Bank gesichert wird. Leider akzeptiert die Bank das Schreiben von massa nicht.

 

Als unsere Sachbearbeiterin bei der Bank uns das erzählte, waren wir verblüfft und ungläubig.

 

Aber keine Angst. Unsere Sachbearbeiterin erklärte uns, das sie dieses Schreiben nie von massa akzeptieren. Die Bank gibt ein eigenes Schreiben heraus, was schon immer so mit massa abgeklärt worden ist. Diese Schreiben sind bankinterne relevante Schreiben, die bevorzugt behandelt werden müssen.

Warum macht es massa dann also wieder komplizierter als es ist?

 

Also hier der Tipp an Häuslebauer: Für eine Verpfändung/Abtretung des Kaufpreises immer die Bank um eine Abtretungserklärung fragen. Diese wird dann an euch geschickt. Dieses Schreiben ausfüllen und dann an massa schicken. Massa in einem Anschreiben auffordern dieses auszufüllen und dann direkt an die Bank zu schicken. Aber auch verlangen, das massa euch eine Kopie/Abschrift des vollständig ausgefüllten Schreibens an euch zurück schicken. So spart man sich wieder 2-3 Tage Postweg.

 

Also alles geht seinen geregelten Weg weiter.

Termine und Termine

Am 24.10 haben wir einen Termin mit dem Boden-/Tiefbauer.

 

Dann wird auch endlich alles Niet- und Nagelfest gemacht.

Auch die telefonische Anfrage, wegen einem Aggregat für Strom, wurde positiv entgegen genommen.

 

Auch in den kommenden Tagen werden wir noch Termine bezüglich unseren Versicherungen haben.

Es muss ja einiges an Versicherungen abgeschlossen werden. Tipps zu Versicherungen, welche benötigt werden, bzw. ratsam wären und wie man günstige abschließen kann, findet ihr unter dem Punkt Tipps, Tricks und Empfehlungen Versicherungen