Nächste Woche geht es wohl los

Ja, richtig gelesen, nächste Woche geht es wohl los. Die Bauarbeiter haben unser Grundstück leer geräumt und wir können somit mit den Bauvorbereitungen anfangen. Olaf versucht für Anfang nächster Woche einen Termin mit dem Vermesser zu bekommen und dann legt unser Tiefbauunternehmen auch gleich los. Spätestens am Montag in sieben Tagen soll es dann wirklich los gehen, wir hoffen aber schon auf nächste Woche. 

Der Wahnsinn geht weiter!

Wir hatten eigentlich gedacht, daß der Termin am Dienstag 06.11.12 erfolgreich absolviert wird.

 

Nein, falsch gedacht!

 

Zum einen kam unser Bodenbauer nicht zum vereinbarten Termin, was sich hinterher noch nicht einmal als negativ ausgewirkt hatte. Der Vermesser war da. Er macht auch all die Arbeit im Nachbargrundstück. Das Gespräch war sehr nett und sachlich, aber auch humorvoll. Leider überbrachte er eine Hiobsbotschaft. Er kann weder bei uns die Grobabsteckung, noch die Feinabsteckung beim Nachbarn vornehmen.

 

Grund: Das Vermessungsamt hat Fehler in den Erschließungsarbeiten gefunden. Fehler bezüglich der Maße der Straßen etc. Würden sie alles so wie geplant vermessen, würde eine der Erschließungsstraßen eigentlich aus dem Raster fallen. Ebenfalls würden alle Grundstücksbesitzer mehrere m² Grundfläche verlieren. Dies war uns ja bewusst, das erst nach dem vermessen, der tatsächliche Grund feststeht.

Nun können wir aus Sicherheitsgründen diese Woche wohl nicht anfangen. Denn liegt die Bodenplatte 20cm zu dicht am Nachbargrundstück, also im Mindestabstand zur Grundstücksgrenze,  gefährdet es den ganzen Bau. Unser Nachbar wird zwar seine Baugrube des Wetters wegen auspumpen können, also arbeiten, aber ebenfalls keine Bodenplatte gießen.

Laut Vermesser wird es wohl am Freitag etwas. Ich (Olaf) habe derweil mit dem Bürgermeister gesprochen, der uns zugesichert hat, das alles schnellstmöglich (Termin am 07.11.12 Nachmittags mit dem Vermessungsamt im Baugebiet) geklärt wird und wir noch diese Woche anfangen können. Hört hört.

Wir sind gespannt und langsam des Wetters wegen nervös. Wir wollen die Bodenarbeiten hinter uns haben. Denn das Haus kann auch bei Schneefall gestellt werden!

Es steht!!!!!!

Nein, nicht das Haus!

 

Das Bauklo ;)

Da wir ja diese Woche anfangen wollten, mussten wir für die Bauarbeiter das Bau-WC stellen. Das kam auch an. Schnell dem Fahrer geholfen es vom Wagen runter zu holen und ab aufs Grundstück. Jetzt fehlen nur noch die Baurabeiter, die es verunreinigen!

TAATAA
TAATAA

Die Vorarbeiten sind erledigt!

Ja wirklich, in gerade mal einer Woche wurden alle Leitungen und die Tragschicht für die Bodenplatte gelegt. Eigentlich lief alles relativ glatt, bis auf einige Probleme mit dem Boden. Die ersten 10cm ist Humus, dann kommen je nach Lage ca. 10cm - 20cm Lehmboden, der sehr fest ist. Ist der Lehmboden aber einmal aufgelockert, dann hat man gleich die 4fache Menge an Boden. Unter dem Lehmboden kam dann auch schon der Stein- und Felsboden. Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis. Gestern (15.11.2012) wurde dann auch noch der Lastplattendrucktest gemacht und auch dieser ist eigentlich in Ordnung. Wir verstehen zwar nicht die einzelnen Werte und das ganze Diplom-Gerede, aber die Werte des Tests gegenüber der Vorgaben sind gut ausgefallen und für uns herauslesbar. Einzig die Differenz von der Erstbelastung zur Zweitbelastung ist nicht ganz ideal. Hier muss nun noch unser Tester eine Einschätzung abgeben, ob es am frisch verdichteten Boden liegt, etc. Der Termin für die Bodenplatte steht auch schon. Am 03.12.2012 soll sie gelegt werden. Vielleicht kommt uns das Wetter auch noch zu Gute und wir können den Termin vorverlegen. Es war eine wirklich spannende Woche für uns und wir waren ganz oft am Grundstück und haben den Bauarbeitern zugesehen. Es ist toll, wie schnell solche Arbeiten heutzutage erledigt werden können. Wir hätten niemals gedacht, dass das ganze so schnell abgeschlossen ist. 

Die Küche ist geplant

Am 14.11.2012 waren wir beim XXXLutz um uns nochmal die Küchen anzuschauen. Wir haben uns dann auch einen Planungstermin geben lassen und unsere Traumküche geplant. Insgesamt haben wir 4 3/4 Stunden mit der wirklich netten Planerin verbracht und sind ganz stolz auf unser Meisterwerk. Teuer ist das gute Stück jetzt schon geworden, aber wir haben eine Rabattaktion über 2.000€ und eine weitere Aktion bei der nochmal 19% Mwst. abgezogen wurden mit in den Preis einfliesen lassen und somit ist der Preis für uns noch akzeptabel. Dafür bekommen wir aber auch eine Markenküche von Nolte. Des Weiteren haben wir noch einen 200€-Gutschein erhalten. Diesen können wir dann auch noch einlösen. Allein der Listenpreis der Geräte und die Blockpreise der eigentlichen Küchen hatte uns anfangs umgehauen. Mit diesen Werten wird auch Anfangs gerechnet, aber in der Summe macht XXXLutz enorme Abstriche. Der Angebotspreis liegt weit unter einem Listen-, Blockpreis (z.B. 20.000€ Blockpreis = 10.000€ Angebotspreis). Es war ein wirklich wunderbarer Tag und wir freuen uns schon sehr auf die Küche. 

Die Bodenplatte kommt früher als geplant

Gestern (22.11.2012) erreichte uns folgende Nachricht: 

 

Unser Termin für die Bodenplatte ist vom 03.12.2012 auf den 28./29.11.2012 vorverlegt worden. Wir freuen uns sehr und sind gespannt, ob alles so klappt, wie wir uns das vorstellen. Außerdem sind wir gespannt, wann wir dann wieder von massa hören werden, denn schließlich haben die dann nur noch 10 Wochen Zeit um das Haus zu stellen. 

Bauwasseranschluss hergerichtet und wieder nur telefoniert!

Schon Wahnsinn, wie Leute immer einen abspeisen wollen. Um den Bauwasseranschluss herzustellen, habe ich mich mit der Gemeinde (Wasserwart) in Verbindung gesetzt. Nachfrage, wie was und woher bekomme ich all das was dafür benötigt wird. Kann ich mit den Anschlüßen arbeiten, die schon dran sind, oder muss ich dies und das benutzen?

 

Der von der Gemeinde war noch ok und wollte mir einiges erzählen, aber nichts gescheites. Um die von ihm erwähnte Quetschmuffe müsse ich mir selber besorgen. Habe gefragt, ob die noch ne alte rumliegen haben, die ich günstig erwerben kann. Antwort "Nein und wenn schon. Holen sie sich das selber". Ich daraufhin, danke und tschüß. Mein Gott Leute gibt es.

Eigentlich kann so etwas ein Installateur machen, oder aber gleich auch der Tief-, bzw. Bodenplattenbauer machen. Die Kosten bleiben aber dieselben, wenn man sich die Mühe selber macht. Alles zusammenbauen ist einfach und die Einzelteile sind auch noch vom Preis her zu tragen, nur einzig die Quetschmuffe kostet ein wenig. Insgesamt kommt uns der Anschluss 40€. Nicht grad günstig, aber wie eben schon geschrieben, die Quetschmuffe für die Wasserzuleitung kostet ein wenig. Dafür ist unser Bauwasser, für den ganzen Bau über, kostenfrei.

 

Nun habe ich mich heute (27.11.2012) schnell noch darum gekümmert und alles besorgt.

Alles schon zusammengebaut und dann schnell noch vor meinem Schichtdienst an den Schlauch befestigen.

 

Morgen kann dann von der Gemeinde das Wasser (Schieber) geöffnet werden, damit die Bodenplattenbauer etwas Wasser zur Verfügung haben. 

Auch hierfür musste ich mit der Gemeinde telefonieren. Der Mitarbeiter war auch hier unfreundlich. Was mir einfalle ständig die zu ordern usw. Denn wenn die Bodenplattenarbeiten vorüber sind, muss die Gemeinde nochmal kommen um das Wasser wegen der Frostgefahr abdrehen. Und das kostet denen einiges, ständig zu uns zu kommen. Daraufhin meine Frage, ob ich dann das selber ein- und ausschalten kann. "NEIIINNN bloß nicht, wagen Sie es nicht". Ja ja schon gut, war doch nur eine Frage.

Und wieder sind wir bei dem Punkt: "Mein Gott, Leute gibt es".

 

Aber von mir aus gesehen müssen wir zu irgendeiner Lösung kommen. Heißt, die müssen ihren Hintern wohl oder übel zu uns hoch schwingen, wenn ich nicht selber Hand anlegen darf.

So nun bin ich auf morgen gespannt, wie es mit der Frostschürze und der Bodenplatte weitergeht. Der Elektriker wurde auch schon zu morgen bestellt, damit er die Erdung installieren kann.

Frostschürze ist fertig

Die Frostschürze ist fertiggestellt worden. Auch die Anschlüsse innerhalb der Bodenplatte haben die Bauarbeiter der Firma Knecht verlegt und gleich angeschlossen.

Sehr nette Jungs, immer spaßig drauf, schnell und fleißig.

War sehr interessant zu sehen, wie einfach heute so etwas geht.

Auch die Erdung wurde gleich vom Elektriker gelegt. Diese besteht, da sie als Fundamenterder einbetoniert wird, aus einem Flachstahl verzinkt.

Diese Variante genügt. Einige erwähnen in ihren Bautagebüchern, oder Elektriker die Geld machen wollen, das V4A Edelstahl benutzt werden soll usw. Nein, diesen V4A Edelstahl oder dergleichen, werden nur als Ringerder um einer bestehenden Bodenplatte genutzt. Vorteil, es rottet nichts. Da dieser Ringerder teils im freien liegen kann, oder mit dem losen Erdreich in Kontakt kommt besteht die Gefahr bei einfachem Stahl, das es verrotten kann. Ein Fundamenterder dagegen wird einbetoniert, folglich dadurch regelrecht konserviert. Deshalb reicht bei einem Fundamenterder ein gegen Säuren beständiges Material, meist verzinkt. Diese Fundamenterder gibt es aber auch in verschiedenen Varianten, flach, rund etc.

 

Die Bilder dazu findet ihr unter Unser Baufortschritt in Bildern.

Baustoppppppp!

Den ganzen Tag (28.11.12) über hat es nur geregnet. Das ist nicht das große Problem gewesen. Aber in der Nacht vom 28.11.12 zum 29.11.2012 ging der Regen in Schnee über. Was soll man sagen, bei uns oben auf dem Berg tobte ein kräftiger Wind, der mit dem Schneefall gleich mal wie ein Schneesturm wirkte. Die Jungs haben die ganze Verschalung und Armierung fertig gemacht. Oben im verschneiten Deining angekommen, hatten sie bereits alles abgedeckt. Die Jungs waren sichtlich durchfroren.

Wie es jedoch weiter geht, steht noch in den Sternen geschrieben.

Fortsetzung folgt also.

Winteridyll, aber zur Zeit noch verdammt.
Winteridyll, aber zur Zeit noch verdammt.

Es geht weiter

Da es am 29.11.2012 nicht mehr geklappt hat unsere Bodenplatte zu betonieren und auch die Bauarbeiter einem Kältetot nahe waren wurden die Arbeiten auf Freitag verschoben. Dieser (30.11.2012) war dann auch schön klar.

Auch der Schnee ist erst wieder am Folgetag etwas gefallen. Die Jungs haben zügig die Bodenplatte fertig gestellt. Leider konnten wir um der Bodenplatte herum nicht mehr den Schutt zusammenfahren, da unter der weißen Schneedecke nichts mehr zusehen war. Die Bodenplatte wurde mit einer Folie abgedeckt, so dass sie vor Schnee und Eis geschützt ist.

Nun geht es Richtung Warten und Weihnachtszeit genießen!