Feiertag, trotzdem arbeiten

Als Lok-/Triebfahrzeugführer, musste ich am 1.Mai trotzdem arbeiten. Aber Denise konnte einiges am Bau machen. Sie hat die letzten Tackernadeln abgeklebt und den Quellmörtel weiter mit der Dickbeschichtung eingeschmiert. Und was wichtig war, mal wieder sauber gemacht. Ich bin dann nach der Arbeit zum verkleben nach oben gefahren.

Lieferung erhalten und was war? Kapppppuuuuuutt!!!!

Ich begreif es einfach nicht. Da bekommen wir dann heute die Dämwollen und die Bodentreppe endlich und was ist. Die Bodentreppe ist beschädigt, einige Dämmrollen wurden ebenfalls beschädigt. Bei der Dämmwolle haben wir uns jetzt gesagt, das geht noch so, die wird eh geschnitten und ist in paar Jahren zerzaust. Aber die Bodentreppe werden wir dann wohl wieder ausgetauscht bekommen. Es ist zwar eine Stelle, die irgendwann nicht mehr auffällt, aber das kann es doch einfach nicht sein.

 

Naja, alle Sachen schnell alleine reingetragen und dann weiter geklebt. Ein Kinderzimmer ist komplett fertig. Nun bin ich dabei alle Nahtstellen an der Decke zu schließen. Manchmal garnicht so einfach, wenn man Folie hat die sich faltet. Naja, einfach die Fotos ansehen. Da wo grünes Klebeband klebt, sind immer Falten vorhanden gewesen, oder eben schwireg zu verkleben gewesen.

 

Das war auch schon wieder der Tag, nun noch zur Autowerkstatt und dann nach Hause. Morgen wie so oft, dann zur Arbeit. ;)

Abnahme der Dampfbremsfolie

Gestern (06.05.2013) war die Abnahme der Dampfbremsfolie. Uns wurde wieder gesagt, wie toll wir doch gearbeitet haben und das unser Haus ein wirkliches Musterhaus ist (schöner Standartspruch der Ausbauleiter :-). Das freut einen natürlich sehr. Wir sind froh, dass wir die Abnahme gut überstanden haben und jetzt werden wir uns an die Lattung für die Decken machen.

Lattung, Reste verkleben usw.

Wieder einmal sind wir heute dabei gewesen, einige Latten anzubringen. Wir sind mit der Deckenlattung im EG, bis auf das Arbeitszimmer und dem Hauswirtschaftsraum, fertig. Die beiden eben genannten Räume können erst zu gemacht werden, wenn die Leitungen (Sanitär usw.) eingebracht sind.

Ansonsten haben wir wieder ein paar kleinere Stellen, die noch geklebt werden müssen, verklebt.

Auf dem Dach

Heute am Wochenende (11.05.) waren wir auf dem Dach tätig. Wir haben den Sparrenhalter der Sat-Anlage, sowie die dazugehörigen Kabel (4 Koax, 1x 16mm² und 1x 6mm² je starr Erdungskabel) durchgezogen und gleich einen Ziegel drunter die Belüftung des einen Fallstranges angeschlossen. Wir haben natürlich so gearbeitet, das wir uns eigentlich sicher sein können, das kein Wasser nach innen kommt. Denn ein Dachdurchbruch birgt immer gewisse Risiken. Aber da wir ganz gut mit Manschetten arbeiten und uns dreimal versichert haben, ob alles dicht ist, und wir von innen ebenfalls nochmal mit Manschetten abgedichtet haben, gehen wir davon aus, das alles dicht ist. Aber es war ein sehenswertes Arbeiten. Mal eine Sache wieder fertig. Auch wenn das mit den Sturmklammern und den Ziegeln nicht gerade einfach war (Angst etwas kaputt zu machen, Sturmklammern hielten nicht an einigen Stellen und und und), hat es Spaß gemacht. Wärend ich auf dem Dach war, haben die anderen Helfer fleißig Latten weiter geschraubt und auch mal wieder den ein oder anderen Dreck entfernt.

 

Zwischendurch ging mir die Ratsche kaputt. Was blieb mir übrig, Dach offen lassen und bei schwarzem Himmel schnell zum OBI um eine neue zu kaufen. Puhh, Hat zum Glück nicht angefangen zu regnen.

 

Für die andere Entlüftung blieb uns dann aber leider keine Zeit mehr. Grund war das Wetter. Es schüttete kurz nachdem ich an der anderen Stelle fertig war.

 

Also ging es dann innen weiter. Die Entlüftung im Bad wird dann an einem der wenigen sonnigen Tage gemacht.

 

Folie schließen und diskutieren und planen

Heute haben wir wieder einige Ecken und Bahnen an Folie geschlossen. Auch den Bereich der Dachdurchbrüche. Also mit bestem gewissen alles wind- und wasserdicht.

 

Auch haben wir nun diskutiert, wie wir die ganzen Sanitärleitungen verlegen. Unsere Dusche im Obergeschoss soll ja bodentief werden. Leider ergeben sich dann zwangsläufig Probleme bei der Abwasserleitung. Diese muss ja ein Gefälle haben und ist durch das bodentiefe liegen schon fast auf dem Holzboden. Nun benötigen wir dann aber noch 3 Meter, umd den Abfluss an die Fallleitung anzuschließen. Es ergab sich, das es nur möglich ist, wenn wir die Leitung in das erste Gefach der Südseite (Büro), legen. Wir haben uns auch beraten, da wir kein ganzen Vorbau bis zur Decke im WC haben wollen, wegen dem Abluftrohr. Die Lösung die wir uns zurecht gelegt haben war, das wir mit kleinen Bögen rüber in den HW-Raum gehen und dann dort das Rohr nach oben leiten.

 

Viele andere kleinen Dinge sind uns noch aufgefallen, die wir dann mal durchgegangen sind. Nicht immer passt alles, was die anderen Firmen so schön darstellen und berechnen.

Wanddurchbrüche für die Belüftungsanlage und Latten

Heute haben wir, nach der Arbeit, uns an die Wanddurchbrüche für die Belüftungsanlage/Heizung gemacht.

Dieses war garnicht schwer.

Einfach die beigefügte Anleitung beachten und fertig.

Heißt: Das Maß was benötigt wird ausschneiden. Ich habe es aufgrund von schlechten Geräten oder der schlechten Zugänglichkeit mit einem Stemmeisen gemacht. Die Fermacellplatte der Außenhülle einfach auf Maß ausgestemmt und die dahinterliegende Dämmung einfach mit einem Messer (ich benutzte eine Gipskartonsäge) ebenfalls auf das Maß ausschneiden. Das Armierungsgewebe mit dem Putz der Außenwand habe ich dann ebenfalls geschnitten.

Die Teile die eingesetzt werden sollen, haben wir dann laut Anleitung eingesetzt und die Zwischenräume mit Bauschaum (Dämmwirkung beachten) ausgeschäumt. Von außen dann noch Brunnenschaum als wasserabweisende Endschicht aufgetragen. Das Wetterschutzgitter können wir erst montieren, wenn der fertige Putz drauf ist. Leider wird dies noch lange dauern, da die Firma den Aufträgen hinterher hinkt. Der Winter war länger als gedacht.

 

Nachdem wir beide Öffnungen fertiggestellt haben, haben wir uns dann wieder an die Lattungen gemacht.

Telefonate und sonstige Erledigungen

Man ey. Es ist doch nicht mehr lustig. Da viel mir doch wieder tatsächlich auf, das einige Dinge für den Sanitärbereich nicht geliefert wurden. Schnell mal wieder die zuständige Firma angerufen und siehe da, "Oh, das tut uns leid, das haben wir wohl vergessen". Wie oft soll das denn noch vorkommen?

 

Naja, wenigstens gab es eine Einsicht.

Alles was fehlt wird noch nachgeliefert.

 

Wir hatten auch unsere Rechnung für die fehlenden Dämmrollen bei massahaus eingereicht. Nun erhielten wir die Nachricht, das wir doch kein Geld zurück erhalten, sondern dies mit dem Kaufpreis gegen gerechnet wird. Na toll. Wir hatten extra alles von unserem Monatsgeld gezahlt. Und nun? Von was sollen wir leben? Nun hatte ich Frau A. angefrufen und gebeten, das massahaus dies überweisen soll. Nein das wollen sie nicht, da eh noch 800€ offen sind, die nicht mit in den von der Bank gesicherten Betrag fallen. Wie offen? Ja, ist doch kein Wunder. Das ist der Betrag von der Frostschürze, der später noch anfiel. Nachdem der Betrag des Hauses usw. von der Bank gesichert wurde, damit massahaus auch wirklich sein Geld bekommt. Ja und was kann ich dafür, das die erst so eine Unruhe hegen, bezogen darauf gleich den Betrag zu sichern, aber noch Kosten dazu kommen?

Ich versuchte dies zu klären und habe der Frau. A. versucht klar zu machen, das wir auch überleben müssen. Das viele Bauherren einfach paar Monate lang Doppelbelastungen haben. Das einzige was ich zu Ohren bekam war, "Was kann sie dafür, das wir arme Schlucker sind".

 

Ich dachte mein Schwein pfeift und rotzt zu gleich.

Nach Androhung, sie solle solche Aussagen unterlassen und unser Geld zurücküberweisen, sonst gibt es anwaltliche Schritte (in mehreren Fällen), haben wir uns dann doch noch eingen können. 

 

Aber ganz klar, ich will mit dieser Frau und mit dieser Firma bald nichts mehr zu tun haben. Ich wollte mit Freude das Haus bauen und nicht immer allen Sachen hinterher laufen müssen, oder mich gar beleidigen lassen müssen.

 

Unabhängig davon haben wir an dem Tag einiges an kleinen Dingen wieder im Haus erledigt. Naja eigentlich immer nur weiter verkleben.

Latten und Gipskarton

An diesem Wochenende haben wir dann noch die letzten Latten im Obergeschoss angebracht. Die kleinen Latten, die von dem Kehlbalken abgehen und an die Hilfslatten angebracht werden, haben wir noch nicht ganz festgeschraubt, da diese noch bissl ausgerichtet werden müssen. Diese liegen noch nicht ganz in Waage.

Eigentlich wollten wir nur Gipskartonplatten anbringen, aber leider stellten wir fest, als wir in das Obergeschoss gekommen sind, das unsere Folie von den Schrägen heruntergekommen ist. Nicht einfach locker, sondern unter Spannung. Dahinter entstand einfach eine Luftblase. Von Außen hat wohl der Strurm den wir hatten, durch die noch nicht geschlossenen Lücken Luft hineingebalsen und unsere Folie aufgepustet.

Deswegen schnell die Lattung ran, damit die Folie zusätzlich gehalten wird.

 

Am nächsten Tag haben wir uns dann halt an die Gipskartonplatten gemacht.

Das WC, ist komplett fertig geworden. Auch die Küche ist fast fertig. Das WC war für 2 Leute schon fast zu klein und jede Platte musste zerschnitten werden, da ganze einfach nicht hinein zu bringen waren. Egal wie man es gedreht hätte, es passte einfach nicht. Die Decke in der Küche war dann für uns, 2 Männer eine Frau, nicht einfach. Aber es war zu schaffen. Die ganzen Platten sind zwar ein wenig schwer, aber irgendiwe haben wir sie dann gehalten.

Nicht viel geschafft

Leider haben wir diese Woche kaum etwas geschafft. Etwas den Müll habe ich mal grob vorsortiert. Auch verklebt und viele Schrauben haben wir noch reingedreht. Aber sonst kaum etwas geschjafft.

Küche, Diele und Wohn-/Esszimmer fertig mit Gipskarton

Das Wochenende hat sich doch gelohnt.

Heute am Samstag den 25.05.13 haben wir fast das ganze Wohn- und Esszimmer mit Gipskarton voll gepackt. Was für ein Anblick. Endlich ist diese Folie nicht mehr zu sehen. Und nun kann man erahnen, wo das Sofa das Aquarium stehen wird. Juhu.

Auch die Küche haben wir zu Ende verschraubt. Leider hatten wir ein Loch für eine Steckdose für die Spülmaschine in die Wand gebohrt. Aber es war einfach kein Kabel zu finden. Nach suchen, haben wir dann ein weiteres Loch viel weiter links gebohrt und siehe da, es war da. Die Platte mit dem Loch haben wir abgenommen. Wir haben das Loch in der Folie geflickt und eine neue Gipskartonplatte rüber gemacht.

 

Am Sonntag haben wir dann die kleinen restlichen Platten in der Diele und dem Wohn-/Esszimmer fertig gemacht.

 

Nebenbei, wenn die Platten zurecht geschnitten wurden, habe ich die Löcher für die Steckdosen und Schalter gebohrt. Bohren ging, aber die Kabel finden und heraus bekommen, erwies sich manchmal als schwierig. Nun haben wir es geschafft, alle (hoffentlcih - mit meinen Plänen muss ich noch vergleichen) zu finden und heraus zu ziehen. Auch wenn 7 oder 8 Kabel da drinnen waren, oder einige einen größeren Querschnitt aufwiesen, oder mehr Adern hatten, und es verdammt schwer war einige heraus zu bekommen, haben wir es relativ gut und einfach hinbekommen. Zum heraus ziehen, haben wir eine Strumklammer benutzt. Die war schon fast richtig gebogen und ist sehr stabil. 

 

Auch hier konnten wir bei einem Loch das dazugehörige Kabel nicht finden, so haben wir das gleiche Prinzip wie inder Küche angewendet. Sprich: Alte Platte runter, alle Löcher und Bohrungen geflickt (großes Stück Folie übergelappt und verklebt), neue Platte drauf. Man darf nur nichts an dieser Stelle reinschrauben, da dort kein Fermacell mehr vorhanden ist. An dieser Stelle, wo man das Loch der Steckdose/Schalters gebohrt hat, ist nur der Rigips und die Folie, sowie Klebeband (Loch zusätzlich mit dem weißen Klebeband abgeklebt) vorhanden.  Leider ist es nicht mehr möglich gewesen diese Stelle mit Fermacell zu schließen, außer spachteln, was aber auch keinen richtigen Sinn macht. Ist halt eine Stelle wie im Dachgeschoß hinter dem Drempel, wo nur die Folie auf dem Holz getackert ist.

 

Denise und Ich haben dann heute aber auch noch die Lattung an der einen Schräge im Kinderzimmer 1 neu gemacht. Grund war, das unsere eigentliche Lattung tiefer lag, als die Lattung an der kleineren Schräge (Gaube oder so). Jedenfalls lag die Lattung auch tiefer als der Kehlsparren. Nun war es nicht möglich mit beiden Schrägen sich an der Ecke zu treffen. Nach ewigem hin und her telefonieren, wegen zusätzlichem Material, der Kostenübernahme des Materials und des angeblichen "es ist kein Baufehler, es handelt sich um ein geometrischen Versatz, der geduldet werden muss bei solch einem Haus", haben wir dann eine zusätzliche Konterlattung angebracht. 

 

massahaus hatte sich dazu geäußert und gemeint, das sie für das Material nicht aufkommen müssen. Das sei kein Baufehler. Nur komisch, wenn auch ein Versatz drin ist und der identisch mit dem anderen Kinderzimmer ist, das hätte das Programm mit dem sie arbeiten (Architekt oder so) doch sehen müssen, so das dann auch die Lösung und das Material gestellt werden müssen. Schlecht sowas von massahaus. Da lassen sie uns Kunden im Regen stehen und streiten einfach alles ab. Zum ko......!

 

Also kurz gesagt, vorhandene Lattung wieder ab. Alle Löcher abgeklebt. Eine Lattung auf jeden Sparren. Eigentliche Lattung wieder auf die zusätzliche Lattung aufgeschraubt. Nun mal sehen, wie es wirklich dann mit dem Gipskarton geht. Aber dazu mehr, wenn wir uns oben mit dem Gipskarton befassen.

 

TIPP:

Eins ist uns noch aufgefallen, was jeder mal beobachten und korregieren sollte. Die Folie hinter den Drämpeln. Wenn bei uns Sturm ist, dann wird die Gebäudehülle aufgepustet, so das die Folie (wie bei der Lattung) sich aufbläst. Wir werden zum Schutz einfach paar Holzlatten, oder besser Fermacell auf diese Folie packen, damit diese beim eventuellen aufblasen nicht an den Tackerstellen abreißt und eventuell sogar (Vakuum) die Verklebungen an den Nahtstellen aufreißt.