Verwirrung

Heute hieß es von unserem zukünftigen Nachbarn, das deren verspätetes Haus mit unserem gestellt wird. Aber wie das denn? Nur ein Team und nur ein Kran, etc.?

Ein gemeinsamer Kranstellplatz? Was ist mit der Baustraße, die wir extra angelegt haben, damit der Kran stehen kann?

Wer bekommt sein Haus zuerst gestellt? Die geplante Verpflegung ist für unser Team gedacht, fütter ich dann auch das Team des anderen durch??

 

Auflösung erhielt ich von unserem Hausbauleiter.

 

Alles in bester Ordnung. Wir bekommen jeder ein einzelnes Team und einen Kran. Zwar alles gleichzeitig und bestimmt ist mit einigem Stau und Gedrängel zu rechnen, aber jeder bekommt alles was man braucht.

 

Also ist die Baustraße nicht umsonst. Puhh...

Och nööö!

So schön wie Schnee sein kann und so schön Bayern dann auch aussieht, aber bitte nicht jetzt. Seit heute Morgen schneit es unaufhörlich.

Überall bleiben LKW´s liegen. Oben auf dem Grundstück ist wieder nichts zu sehen von der Bodenplatte. Es windet sehr. Und nun?

 

Hausbauleiter mal gefragt, wie es bei der Bodenplatte aussieht mit dem Stellen des Hauses.

 

Alles in Ordnung, solange die Transporter ankommen. Schneefall ist kein Problem. Auch die Ausbautrupps von uns und dem Nachbarn sind sehr sehr gute Arbeiter, die fast alles mitmachen.

 

Wir sind aufgeregt, gespannt und hoffen, dass es nicht mehr so viel schneit. 

Ein Baum für das Richtfest

Eben, 05.02.13 11:20, hat Denises Tante einen Richtbaum gebracht. Der wird dann hoffentlich ab Morgen für ein paar Stunden bis zum 07.02.2013 am Dachstuhl hängen. Etwas Tradition muss gepflegt werden.

Unten seht ihr den Baum. Einfach und Schlicht gehalten.

 

Danke an Tante P. und Onkel S.

Schön!!
Schön!!

Kein Bau-WC und Sturm

Nochmal schnell auf dem Grundstück gewesen und alles für morgen vorbereitet.

Bissl aufgeräumt und einige tiefe Schneehaufen weggemacht.

 

Leider mussten wir feststellen, das noch immer kein Bau-WC geliefert wurde. Angeblich wegen den gestrigen Witterungsverhältnissen. Also wenn ich nach Deining kam dann hätten die das auch schaffen können. Die Frau am Service-Telefon meinte zu mir, dass gestern keiner unterwegs war. Nur komisch, dass ein Wagen, mit zig WC´s drauf, mir auf einer der schlimmsten Straßen von Neumarkt nach Deining entgegen kam. Aber es war sicherlich keiner unterwegs, aha... ;)

Angeblich wird das WC noch geliefert. Ansonsten müssen wir morgen beim Nachbarn rauf. To(i)ll To(i)ll

 

Das andere große Übel war der Sturm.

Mein Vater und ich haben versucht mit allem was wir finden konnten die Abdeckplanen der Bodenplatte zu sichern. Der Wind war so extrem, dass selbst ich mich nicht richtig auf dem rutschigen Boden halten konnte. Mal sehen, ob etwas von den Planen übrig bleibt, denn das was eben in Neumarkt an Sturm vorbei zog war nicht lustig.

Es ist soweit

06.02.2013 Morgens 03:00 Uhr, die Frisur sitzt eindeutig noch nicht. Aber der Wecker klingelte unerbittlich. Der? Wohl er die. Damit wir nicht verschlafen, haben wir uns mehrere Wecker gestellt. Um 5 wollten wir auf dem Grundstück sein. Wir mussten ja noch die Planen wegräumen und die Bodenplatte eis- und schneefrei machen.

Unser Aufstehen bestand darin, dass sich alle Beteiligten im Bad und Klo gedrängelt haben. Nebenbei wurden dann schon die 24 Aufbackbrötchen für das Aufbauteam gebacken.

Wir haben uns dazu entschlossen unseren Trupp zu versorgen. Morgens immer Brötchen. Da in dieser Frühe noch kein Bäcker auf hat nehmen wir Aufbackbrötchen. Mittags haben wir uns gesagt, wollen wir am 06.02 eine Käse/Lauch Suppe machen. Haufenweise Porree/Lauch, mehrere Kilo Hackfleisch und viel Schmälzkäse. Naja und natürlich Gewürze/Gewürzmischung.

Nachdem jeder fertig war und auch wir schnell noch was gefrühstückt haben und das Frühstück des Teams fertig gemacht haben, inkl. mehrere Kannen Kaffee, haben wir alles in die Autos gepackt. Auch einen Tisch und für den Anfang einen Baustrahler haben wir schon einmal mitgenommen.

 

Denise ist noch ihre Schwester holen gefahren und ich bin mit meinem Vater dann schon einmal zum Grundstück rauf. Dort angekommen haben wir erst einmal in tiefster Finsternis den Baustrahler zusammen gebaut. Als dann alles fertig war und die Mädels auch eingetrudelt sind, haben wir diesen an den Baustrom angeschlossen. 

 

Ganz schnell stellte sich mir die Frage, warum wir eigentlich so früh aufgestanden waren?! Denn wir brauchten nichts mehr vorbereiten. Der Bautrupp war am Vortag schon da und hat alles vorbereitet. Alles abgedeckt, die Katja-Sprintbahn (Folie) verlegt, die ganzen Kanalanschlüsse  versiegelt und die Montagestützen wurden auch schon montiert.

Also hieß es nur noch warten.

Tja, dann bin ich mit meinem Vater noch einmal nach Hause gefahren. Warum?, Denise hatte vergessen das WC-Fenster zu schließen und das liegt auf der Wetterseite. Wir wollten dort keinen Schaden haben. Also sind wir kurzerhand nach Hause gefahren und haben dieses geschlossen.

 

Als wir wieder zurückgekommen sind, ist unser Kran schon da gewesen. Leider war der Kranfahrer /-füher verärgert gewesen. Da wo die Baustraße extra für ihn gemacht wurde, also Mineralbeton verdichtet wurde, ist auf der einen Seite der Kran stecken geblieben, trotz leicht gefrorenem Boden. Mit einer Stütze wollte er sich heraus heben. Was war das Ende des Liedes? Er versackte auch mit der Stütze. Sch... Tiefbauer kann man nur sagen. Ich hoffe an der Stelle, wo er mit der Stütze eingesackt ist, hat er nicht das eigentlich eingebettete und verdichtete Regenablaufrohr zerstört. Ansonsten wird es Streit geben. Aber das können wir nur nachvollziehen wenn der Boden frostfrei und wieder zugänglich ist. 

 

Dann ging alles schnell. Innerhalb der nächsten Stunde sind die LKW´s, die Gerüstbauer und das Aufbauteam angerückt. Alle packten sie ihre Sachen aus und fingen eifrig an zu arbeiten. Es dauerte ca. 1 - 1 1/2 Stunden, da stand das ganze Erdgeschoss. Dann gab es auch Frühstück. Wir haben schon ein gutes, eifriges und, ich muss sagen, witziges Team erwischt. Danach ging es dann gestärkt weiter. Alle packten eifrig an. Beim Nachbarn tat sich fast gar nichts. Stück für Stück wurde zusammengesetzt. Wie ein Legoabenteuer.

Aber macht euch einen eigenen Eindruck. Bilder und Videos findet ihr unter Unser Baufortschritt in Bildern Die Hausmontage.

 

Das Wetter bis dahin war 1A. Sonnenschein, leichte Minusgrade, wenn nicht sogar um die 0°C herum. 

 

Um 11 Uhr herum sind wir dann nach Hause gefahren und haben das Essen gemacht. Zurück auf der Baustelle, waren wieder schon einige Elemente verbaut gewesen. 

 

Wir mussten die Straße ein wenig in Beschlag nehmen, da einige Teile zusammengebaut werden mussten. Die Nebenstraße konnten wir nicht benutzen, da dort ja der Kran vom Nachbarhaus stand. Aber einige Dorfbewohner sind so dreist gewesen, über alle Holzlatten und Spanngurte zu sausen. Dem einen hatte es dann getroffen. Bei 30er Zone, knappe 50 drauf. Prompt auf eine Latte gekommen und dann weggerutscht und fast in den Holzstappel gerast. Aber wenn man nicht hören will, dass man bitte einmal um den Pudding herum fahren soll, ist man selbst Schuld. Eine Straßensperre war für das kurze Zusammenbauen nicht nötig. Ebenfalls haben wir dann selber eine erstellt, zwangsweise, denn der Lieferant der Dachsteine hat alles auf der Straße abgeladen. Aber so ist das nun mal in einem Neubaugebiet. Jeder hat mal klein angefangen und etwas gemacht, was anderen nicht passt. Aber wie gesagt, 30 Sekunden mehr investieren, um eine Straße weiter um uns herum zu fahren, wären kein Problem gewesen. Viele haben dieses auch dann von sich aus gemacht, Leute die überlegt haben. ;-)

 

Zu 16 Uhr hatten wir die Familie zum Richtfest eingeladen. Nachdem der Dachstuhl fast fertig war, eigentlich bis auf die diffusionsoffene Wassersperre und einigen kleinen Arbeiten fertig, sind Denise und ich auf das Gerüst gestiegen und hoch zum Dach gekrabbelt. Der Baum wurde dann auch noch oben angebracht. Nach einem Richtfestspruch vom Teamleiter des Ausbautrupps, haben wir auf die Schnelle ein Glas Sekt getrunken. Der Teamleiter natürlich Wasser, da er noch weiter werkeln musste. Die Gläser sind zerbrochen, also ein gutes Zeichen. Aber das war noch nicht alles. Denise und Ich mussten dann noch einen nützlichen Nagel einschlagen. Klappte schon recht gut. Klar, Denise hatte es als Linkshänderin nicht ganz einfach, aber die Nägel wurden alle samt gerade eingeschlagen. Im großen und ganzem war es ein aufregender und erfolgreicher Tag und das Gute, trotz Kälte hielt sich das Wetter ganz gut.

 

Ich könnte hier noch mehr schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen. Wenn bestimmte Fragen auftauchen, dann einfach anschreiben. Ansonsten Bilder anschauen. :-)

Tag 2 der Hausmontage

Über Nacht ist ein wenig Schnee gefallen. Leider auch etwas ins Haus. Der Bautrupp hat es  Abends nicht mehr geschafft die Westseite vollständig mit Folie zu schließen. Aber der Schnee war nicht der Rede wert. Auch heute wurden die Bauarbeiter wieder mit Essen und Trinken versorgt. Kaffee ist der Renner. :-)

 

Der 2. Tag ist eigentlich nur notwendig um das Haus zu decken, alle Regenrinnen anzubringen und viel Kleinkram zu erledigen, Innenwände ausrichten und verschrauben und und und. Die eigentliche Arbeit ist am 1 Tag erledigt worden. 

 

Wir haben außen schon ein wenig den Müll zusammen getragen. Auch schon ein wenig vorsortiert, so das wir vieles an Wertstoffen in noch vorhandene Gelbesäcke packen können.

Leider fing es wieder an zu schneien, so das die Jungs da oben keine guten Verhältnisse hatten. Aber sie haben tapfer durchgehalten.

 

So gegen Nachmittag waren dann alle mit ihrer Arbeit fertig. Der Hohn an den Bautrupp unseren Nachbarn gerichtet, von unserem Teamleiter, war echt schon witzig und jeder hat gegrölt. Er stürzte aus dem Haus und rief laut rüber: "ERSTER".

Ich wusste gar nicht, dass wir einen Wettbewerb veranstaltet hatten. Aber wenn zur gleichen Zeit am gleichen Standpunkt zwei Häuser gestellt werden, dann gibt es anscheinend zwischen den Trupps eine Ehre die verteidigt werden muss. :-)

 

Zum Abschied gab es noch ein Dankeschön und für jeden der Bauarbeiter, eine Packung Merci. Grandios, wie schnell solch ein Haus aufgebaut ist und was für ein Glück, dass wir ein solch pflegliches, humorvolles Team und gutes Wetter hatten.

 

Nachdem die Arbeiter fort waren, haben wir nur noch ein wenig aufgeräumt. Aber viel ging nicht, wegen dem Schnee.

Hausabnahme

Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Das Ausbaugespräch war eher ein Witz. Wenn die Leute keine Lust haben solche Arbeiten zu machen, dann sollen sie bitte den Arbeitsplatz für andere frei machen.

Ein paar Zeichnungen wurden angemalt, die auch in der Ausbauanleitung dargestellt worden sind. Bissl Fachgesimpel, wovon ein Laie nicht viel versteht, das wars.

Ein paar Protokolle unterschreiben und dann Tschüss. Eigentlich waren mindestens 2 1/2 Std. eingeplant. Aber in ner Stunde waren wir fertig. Schwach sowas.

 

Naja, wir haben dann die restliche Zeit den Schnee rausgefegt und mal durchgefegt. Das wars dann aber auch erst einmal.

 

In den nächsten Tagen wird es dann wohl weiter gehen.

Transport und naja, Ruhetage

Heute, am Samstag haben wir alles schon eingekaufte Material (Dämmung für Bodenplatte, Werkzeug, Mörtel und und und) mit einem Anhänger zum neuen Haus gefahren.

 

Dann wurden uns noch andere Sachen gebracht, wie Heizlüfter, Ölradiator usw. Aber das war es dann auch schon. Den Rest des Wochenendes haben wir dann als Ruhetage genutzt.

Elektrorohmontage

Ohne ein Guten Morgen und wie die Könige selber sind die beiden Monteure von der Firma Fehl und Sohn ins Haus gekommen. Man liest online schon viel Böses über Fehl und Sohn und bei uns hat sich dieser Eindruck bestätigt. 

 

Nachdem sie dann mal angefangen haben mit mir zu kommunizieren, sind wir von oben nach unten alles durchgegangen, was an Schaltern und Steckdosen installiert werden soll.

 

ACHTUNG: Lasst euch vorher eine aktuelle Übersicht der Leistung geben. Einiges weicht von der Bau- und Leistungsbeschreibung ab.

 

Vorab hatten wir ja schon uns schon einige Gedanken zum Thema Stromleitungen und Steckdosen gemacht.

Als wir dann im DG und EG fertig waren, sollte dieser Mitarbeiter von Fehl und Sohn ein Angebot erstellen. Leider ist dies ein Auftrag und kein Angebot. So war ich schon von vorn herein angesäuert. Dann kam er rein und fragte, ob die nun auch den Anschluss für die Wärmepumpe mitmachen sollen. Eigentlich schon, Kostenpunkt rund 1000€ zusätzlich. Vorab hatten wir schon einiges klären müssen bezogen auf die Zuleitungen der Heizkreisverteiler und Zuleitungen zu den Thermostaten. Wir nahmen an, dass dieses im Paket der Heizung bei ist. Pustekuchen. Weder im Heizungspaket noch im Elektropaket. Wir haben uns auf die mangelnden Beschreibungen und Aussagen in der Bau- und Leistungsbeschreibung berufen (...muss durch ein konzessioniertes Fachunternehemn ausgeführt werden), so das jetzt massa die Kosten für die Zuleitungen Heizkreisverteiler und Raumthermostate übernimmt. Ausführen war für uns nicht = Material stellen. Wenn wir Pakete kaufen, dann nimmt man an, das alles dabei ist was man benötigt. Andernfalls muss darauf hingewiesen werden. Und das nicht in einer verschleierten Version wie es schon in einigen Urteilen von höheren Gerichten festgelegt wurde. Immerhin für lumpiges 2x3 adriges Kabel mit Länge von ca. 10m und 11 Zuleitungen Raumthermostate ca. 50-80m 5 adriges Kabel und Montage (was das teuerste sein wird) über 550€. Zusätzlich kommt noch eine Zählerplatzerweiterung für 351€. Zählerplatzerweiterung und Wärmepumpenanschluss müssen wir machen (Bau- und Leistungsbeschreibung). Aber soviel zu verlangen ist echt die Frechheit. Ich sagte ihm, das wir uns die beiden Positionen überlegen. Dann wies ich ihn noch einmal daraufhin, das wir im DG unter den Schaltern vergessen haben Steckdosen einzuplanen.

Daraufhin fing er an rum zu meckern, das wir uns schlüssig sein sollen, das er nicht mehrere Angebote schreibt und wir das so nehmen müssen, wie wir es gesagt haben.

Das brachte den kleinen Olaf (mich) zum überkochen.

Unter Druck setzen, obwohl mir ein Tag bleiben sollte zum entscheiden, mir frech kommen, nur weil wieder mal ein Mensch keine Lust auf etwas Arbeit hat und dann noch beleidigende Äußerungen bringen. Nicht mit mir. Ich kann auch anders. Schnell meine Meinung laut rüber gebracht, mit dem Satz: "Wenn ihr nicht das macht was der Bauherr will und das ist sein volles Recht (Kunde ist König), dann packt sofort eure Sachen und macht euch vom Acker". Natürlich konnte ich es mir nicht verkneifen noch hinterher zu werfen, dass das was man über Fehl und Sohn im Internet liest anscheinend richtig ist.

 

Ohne Kommentar ist er von dannen gezogen, als ob etwas Wahrheit in dem gesagten steckte. Ich war kurz  davor dem anderen Monteur die weitere Arbeit zu untersagen.

 

Nach kurzer Zeit kam er wieder und hatte sich beruhigt und ein Angebot unterbreitet. Wir lassen alles mitmachen, weil niemand aus der Region sich ein einziges Mal geäußert hat, ob er die Wärmepumpe anschließen kann und möchte. Auch da gibt es immer wieder Tiefschläge, bzw. Elektriker, die keine Aufträge haben wollen. Schande über diese Arbeitsweise.

 

Also nehmen wir das komplette Set. Ein Vorteil, den ich auch verlangt habe, sind die Mindermengen von massahaus (Elektro-Standartpaket). Alles was nicht benötigt wird, wird gegengerechnet. Eigentlich logisch, für Fehl und Sohn in einigen Berichten nicht. Also bitte darauf achten. Steckdosen hätten wir selber verlegen können (leichte Arbeit), jedoch ergab sich, dass zwar die Einkaufspreise für die Rahmen, Dosen und Kabel günstiger wären, aber das Anschließen der Leitungen von einem Elektriker den Preis wieder steigen lässt. Mit 26€ pro Steckdose ist alles dann dabei. Auch noch einmal mehr Steckdosen installieren ist kein Problem. ;-)

Nur dann kommt Fehl und Sohn mit dem Thema Gewährleistung. Lasst euch nicht einschüchtern mit diesem Thema. Auch wenn ein anderer Elektriker etwas anschließt gibt es immernoch Gewährleistung (Teilgewerke).

Wir haben dann so ca. 40 Steckdosen mehr (massahaus Elektropaket beinhaltet nur 23 Stück), eine zusätzliche Wandbrennstelle, eine seperate Zuleitung Steckdose Kühlschrank, und diverse Kreuzschaltungen, da einiges ja von vielen Orten aus einschaltbar sein sollte.

Wir sind mit dem was wir genommen haben zufrieden und im Budget für die Mehrleistung Schalter/Steckdosen geblieben. Nur einzig der Anschluß Wärmepumpe und die für uns überteuerte Zählerschrankerweiterung hauen wieder ein Loch rein, das mit Geld von anderer Stelle dann gestopft werden muss. Anschlussgebühren waren ja in der massahaus Kostenrechnung mit eingeplant. Wir hatten gedacht, dass können wir anders nutzen, da wir nur den Strom anschließen müssen und nicht wie bei Gas, noch einen Tank besorgen und vergraben, Zuleitungen, Anschlüße usw. berechnen müssen. Im Vergleich zu Gas haben wir trotzdem gespart. Alleine der Aushub für solch einen Tank, hätte bei unserer Bodenklasse einige Tausend Euro mit Abtransport gekostet.

 

Nun denn. Die haben Strippen gezogen und wir haben dann schon einmal die Dämmung der Bodenplatte (seitlich) auf grobes Maß gebracht. So brauchen wir das nicht mehr an dem Tag machen, wenn die Dämmung verlegt werden soll. 

 

Am Folgetag haben die dann den Rest der Leitungen gezogen. Wir waren noch mit der Dämmung beschäftigt. Am Nachmittag gab es dann die Abnahme, welche wir als Laie nicht kontrollieren können.

 

Ethernet- und Satkabel werden wir selber verlegen. Diese Arbeit ist für jeden einfach und kostengünstiger. Fehl und Sohn verlangt für Ethernet Cat7 60€ pro Zimmer und Dose (einfach=1Stecker).

 

Im großen und ganzen kann ich nur sagen, Fehl und Sohn ist teuer (gibt aber noch teurere) und unfreundlich. Kommunikation verlief zwar etwas besser in der letzten Zeit, aber immer auf eine ruppige Art.

Sat-, Ethernetkabelverlegung und Hilfslatten montiert

Gestern haben wir Ethernetkabel (noch nicht ganz fertig) und Satkabel ins Wohnzimmer, in die Kinderzimmer und ins Schlafzimmer verlegt. Morgen werden wir das restliche Ethernet Kabel ins Büro, die Kinderzimmer und ins Schlafzimmer verlegen. Wir schätzen das wir so ca. 300m-400m Kabel zusätzlich zu den Stromleitungen verlegen. Das Verlegen findet, wie die Elektroleitungen, im Gefach statt. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, das die Kabel auf den Balken angebracht werden müssen. Aber keine Angst, die Konterlattung und Gipskartonplatten werden dann trotzdem ordentlich drauf passen.
 
Zwischendurch kam die Firma Hepp um das Gerüst wieder abzubauen. Sieht schon gleich nach Haus aus. :-)
 
Dann haben wir schon auf der einen Giebelseite Hilfslatten angebracht. und an einigen Innenwänden. Die Hilfslatten sind notwendig, da sonst die Unterkonstruktion der Gipskartonplatten (Sparschalungsbretter/Konterlattung) am Ende schwingen würden und die Platte nicht richtig gerade halten. So muss die Hilfslatte von oben auf Maß, oder wenn vorhanden, ein Stück Obergurt auf die Kante gelegt werden und mit Nägeln oder Schrauben befestigt werden. An der Unterkante kommt dann das Sparschalungsbrett ran.
 
Heute werden die restlichen Dinge angeschraubt. Dann sind die Sachen erledigt, die vor dem Dämmen fertig sein sollten. Und morgen dann kommt das Ausbaumaterial. Wir berichten wieviel und was alles kommt. Es soll sehr sehr viel sein.
Also es geht immer spannend weiter.

Nordgiebel EG Obergurt mit Hilfslatte
Nordgiebel EG Obergurt mit Hilfslatte
Hilfslatte auf Obergurt
Hilfslatte auf Obergurt
An Unterkannte Hilfslatte werden dann in Querrichtung die Sparschalungsbretter angebracht
An Unterkannte Hilfslatte werden dann in Querrichtung die Sparschalungsbretter angebracht

Das weiße Gewebeband wird später mit der Dampfbremsfolie verklebt. Auf keinen Fall abschneiden. Im Bereich der Kabel wird dann aufgeschnitten und mit dem Klebeband, womit die Dampfbremsfolie verklebt wird,  bestmögliche jede Ritze verklebt.

Es geht so richtig los

Hinter uns liegt ein arbeitsreiches erstes Wochenende (15.02.2013-17.02.2013)

 

Am Freitag kam das Ausbaumaterial. Die Männer haben die ganze Dämmung ins Haus geschafft und auch einen Teil der Gipskartonplatten haben wir am Wochenende schon ins Haus getragen, da die Platten relativ schnell Feuchtigkeit ziehen. Das restliche Material (Schrauben, Folie, etc.) steht auch schon im Haus und wir können uns kaum noch bewegen. 

 

Angefangen haben wir dann mit der Dämmung der Außenwände im EG. Dort sind wir mittlerweile auch fast fertig und müssen nur noch die 2 Seiten im Arbeitszimmer dämmen. Des Weiteren haben wir uns an den Treppenaufgang gemacht, da dieser ja zuerst fertig gestellt werden muss. Immerhin kommt unsere Treppe ja schon Anfang März. Der Gerüstbauer hat letzte Woche nicht alles vom Gerüst auf seinen LKW bekommen und somit haben wir das Gerüst ins Haus gestellt und damit im Treppenaufgang gearbeitet. Anders kommt man an diese Stellen fast nicht hin. Da das Gerüst am Montag abgeholt wird, mussten wir es leider am Sonntag Abend wieder abbauen und raus stellen. D.h. wir müssen nochmal ein Gerüst leihen um den Treppenaufgang komplett fertig zu machen. Trotzdem haben wir auch dort einiges geschafft. Fermacell ist jetzt links und rechts an den Wänden angebracht und die Dachschräge ist komplett gedämmt. Auch im Erdgeschossbereich des Treppenaufgangs ist Fermacell angebracht und der komplette Bereich ist schon mit der Dampfbremsfolie ausgekleidet. Mehr haben wir dann aber wirklich nicht geschafft dieses Wochenende. 

 

Heute (18.02.2013) Vormittag sind Olaf und sein Vater nochmal im Haus und machen ein paar Kleinigkeiten aber das war es dann auch erst mal für heute, da Olaf diese Woche wieder arbeiten muss und Spätschicht hat. Dafür fahren wir, mein Vater, Olafs Vater und ich morgen wieder auf die Baustelle und wollen die Außenwand des EG fertig dämmen sowie mit der Decke des EG anfangen. 

 

Es bleibt also weiterhin viel zu tun. :)

Und die Hälfte ist schon drin :-)
Und die Hälfte ist schon drin :-)

Dämmung der Außenwände im EG

Gestern (19.02.2013) haben wir die Dämmung der Außenwände im EG abgeschlossen. Heute werden wir mit den Decken im EG anfangen. 

Dämmen, Dämmen und natürlich Dämmen

Es kratzt, es juckt. Die Hände zerpieckst, der Atem schwer.

Eigentlich soll man ordentliche Schutzkleidung tragen. Aber das alles immer anzuziehen, Schutzbrille, Atemschutz, komplett anliegende Kleidung, ist nervig und beengend. Aber lasst es euch gesagt sein, tragt mindestens eine Schutzmaske. Das Zeug in der Lunge zu haben ist nicht spaßig auf Dauer. Bei Überkopfarbeiten wäre eine Brille sehr sinnvoll. Die kleinen spitzen Pickser sind wie Widerhaken.

 

Wir sind nun nach zahlreichen Tagen fertig mit dem Dämmen. Alle kleinen Lücken und Winkel waren das Schlimmste.